Ich bin Julia und heute erlebe ich in meiner eigenen Familie Dinge, von denen ich früher nicht wusste, ob sie jemals möglich sind.
Zum Beispiel einen Morgen, der komplett schief starten darf, ohne dass gleich alles explodiert. Ein Kind, das wütend, laut und überfordert ist und ich bleibe trotzdem da.
Einschlafbegleitungen, die nicht mehr 1,5 Stunden, sondern 30 Minuten dauern.
Ein Alltag, der Raum für mich und meine Bedürfnisse lässt, ohne meine Kinder zu vernachlässigen.
Ich begleite selbst zwei Kinder, neun und sieben Jahre alt.
Meine 9-jährige Tochter ist gefühlsstark und hat eine ADHS-Diagnose.
Und ich sage das ganz bewusst so nüchtern, weil genau diese Mischung unser Familienleben lange ziemlich auf den Kopf gestellt hat.
Ich hätte mir früher nicht vorstellen können, dass ich mehrere Gefühlsausbrüche an einem Tag begleiten kann, ohne danach komplett ausgelaugt zu sein.
Oder dass ein eskalierter Morgen nicht automatisch bedeutet, dass der ganze Tag gelaufen ist.
Oder dass ich abends im Bett liege, müde, ja – aber nicht aufgewühlt. Ohne diese endlosen Gedankenschleifen darüber, was ich wieder falsch gemacht habe.
Ich kenne das Türenknallen. Das Weinen im Bad. Dieses Gefühl von Ohnmacht, wenn man merkt, dass man gerade komplett an sich vorbeireagiert, obwohl man es doch eigentlich besser weiß.
Der Wendepunkt kam nicht durch noch mehr Wissen, nicht durch das nächste Buch
oder durch den nächsten gut gemeinten Tipp (am besten von Menschen, die keine Ahnung haben...).
Er kam durch das Verständnis, dass wir versuchen, etwas zutiefst Emotionales und Körperliches ausschließlich über den Kopf zu lösen.
Und dass das auf Dauer nicht funktionieren kann.
Heute arbeite ich genau deshalb anders als viele Elterncoaches.
Ich analysiere nicht nur euren Alltag.
Ich optimiere keine Abläufe, um sie dann irgendwie durchzuhalten.
Und ich glaube auch nicht daran, dass man gefühlsstarke Kinder „richtig handeln“ muss.
Meine Arbeit geht tiefer. Immer.
Wir schauen gemeinsam dahin, wo Reaktionen entstehen, noch bevor du bewusst darüber nachdenken kannst. Dahin, wo dein Körper in Alarm geht, alte Muster anspringen und du plötzlich nicht mehr die Mama bist, die du eigentlich sein willst. Genau dort passiert Veränderung.
Diese Verbindung aus rationalem Verstehen, Nervensystemarbeit und seelischer Tiefe ist das, was meine Arbeit nachhaltig wirksam macht.
Nicht kurzfristig. Nicht oberflächlich.
Sondern so, dass sich wirklich etwas verschiebt, in dir und damit in eurer ganzen Familie.
Das Ergebnis ist kein perfekter Alltag.
Sondern eine Mama, die sich selbst wieder spürt.
Die führen kann, ohne hart zu werden.
Die Halt geben kann, ohne sich selbst aufzugeben.
Ich sehe das bei den Frauen, die ich begleite.
Und ich lebe es selbst – jeden Tag.
Wenn du jemanden suchst, der dir einfach nur neue Tools an die Hand gibt, bin ich nicht die Richtige.
Wenn du aber spürst, dass es Zeit ist, wirklich hinzuschauen und dich selbst nicht länger zu verlieren, dann bist du hier genau richtig.
Du willst das auch? Hier geht´s zum Fragebogen für Deine 1:1 Begleitung!
Ein kleiner Einblick...
in meine beiden Schwangerschaften
links mit meiner Tochter 2016 und rechts mit meinem Sohn 2018
in der Mitte wir alle zusammen, das war 2019.